So langsam geht unsere Zeit in Vietnam zu Ende. Zum Abschluss haben wir noch einmal das Hochland im Süden des Landes besucht. Die Stadt Đà Lạt liegt auf 1500 Metern, deshalb ist das Klima hier für uns sehr angenehm. 95% des Kafees in Vietnam wird in diesem Hochland angebaut. Auch sehr viel Obst- und Gemüsefelder konnten wir bei einer Erkundungstour der Gegend bewundern.
Ein Highlight der Stadt selbst ist das Crazyhouse.
Zuerst konnten wir uns nicht wirklich viel unter diesem Namen vorstellen. Doch die Bilder sprechen wohl für sich selbst und den Namen besitzt das Haus zu Recht.
Nach so viel Verrücktheit mussten wir am nächsten Tag in die Natur um unsere Sinne zu beruhigen.
Mit einer kleinen Radtour sind wir an den Fuß des Berges Lang Biang gefahren. Hier jedoch wurden wir schon wieder geschockt. Nur wenige Touristen wandern auf diesen Berg. Die meisten lassen sich mit einem Jeep nahe des Gipfels absetzen. Es gibt auch noch die Option, dieses arme angesprühte Tier zum Gipfel zu reiten. Das war uns dann aber doch zu bunt.
Wir zogen den altmodischen Weg Berge zu erklimmen den Jeeps und Ponys vor und wanderten knappe 2 Stunden zum Gipfel.
Der Lang Biang ist übrigens der zweit höchste Berg in Vietnam und hat stolze 2167 Höhenmeter.
Da dieser Aufstieg, verglichen mit dem Fansipan ein Leichtes für uns war, entschieden wir uns am nächsten Tag für etwas mehr Adrenalin!
Canyioning!
Nach einigen Aufwärmübungen und einer Sicherheitseinführung seitens des Guides ging es mit einer trockenen 11 Meter hohen Steilwand los. Am Ende landete man dennoch in einem frischen Fluss.
Ein paar Meter den Fluss hinunter durften wir uns in einem 25 Meter hohen Wasserfall abseilen.
Es brauchte etwas Überwindung sich mitten im Wasserfall 3 Meter über dem Wasserbecken einfach fallen zu lassen.
Spaß hat es dann aber doch gemacht.
Vorwärts und rückwärts ging es den nächsten winzigen Wasserfall dann rutschend hinunter.
Zum krönenden Abschluss konnten wir uns in den von den Guides liebevoll genannten “whashingmashine” Wasserfall abseilen.
Nachdem wir vom Wasserfall richtig durchgewaschen wurden, verstanden wir auch seinen Namen.
Am Ende der Tour war jeder in unserer Gruppe zu Recht mächtig stolz auf sich!
in bild nr. 2 sieht das Haus rechts aus wie Groot 😀